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Arbeit und Geduld führen zum Wohl-stände.
„Die neuen Erzieher, ^sagt er, suchen denSchulweg ebner zu machen,;, sie dürsten ihn nurfür die Jugend zu ihrer praktischen Bestimmung ge-rade ziehen. In Lehranstalten würde alsdann dieBildung des künftigen Bürgers so anfangen, wie siein Dienstjahren fortgesetzt wird. So leicht in denGewerben des bürgerlichen Lebens die TheorieeNseyn mögen- so crfodern sie doch in der Anwendunganhaltende Uebungen, um die in Geschäften nothckeMdige Fertigkeit, Pünktlichkeit und Zu-verlaßigkeit sich eigen zu machen. Die inStädten von bedächtigen Vorfahren angeordneten län-geren Dienst - und Lehrjahre waren wohl gut, denbrauchbaren Mann in der bürgerlichen Gesellschaftzu bilden. Der Ritter wie der Kaufmann, derKaufmann wie der Handwerker mußten durch dköGrade von Knappen, Burschen und Gesellen gehn,ehe sie ein Meisterrecht erhielten. Der ungeduldigeGenius unsres Zeitalters bricht lieber herbe Früchte,alS daß er ihre Reife abwarte. Es gehört nunmehrauch schon dazu ein Herkules, um auf demScheidewege der Tauglichkeit oder Untauglichkeit imStaat, jener Verführerin, der mit Seifblasen zumunzeitigen Genusse lockt, nicht zu folgen, sondernmit langsamen Schritten die Höhe zu ersteigen, woder grünende Kran; des Wohlstandes aufgesteckt ist."
Auf dieser Höhe spricht der Verfasservom Gemeingeist,
der alles in Rücksicht des Ganzen betrachtet, demwahren Schutzgeift der Städte.