der Humanität?
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war doch Patriotismus die Seite, von der erm i r vorzüglich unaussprechlich ehrwürdig war undlebenslang bleiben wird.
„In einem Leben, wo oft in seinen Aemternund vielfachen Bestrebungen, Arbeiten von betroge-ner Natur, im Grunde seiner Neigung so fremde,seinen Geist niederschlagen und das- Herz i» dieEnge ziehen mußten, hat er doch immer seine Stel-len geliebt, sie mit Kräften und Redlichkeit ausge-füllt; und zuletzt noch, nachdem sein Leben ganzseiner Stadt gehört hatte, und nur der letzte Restdesselben durch die Umstände der Wirksamkeit entzo-gen war, suchte er ihr durch seine Schrift noch nütz-lich zu werden. Hielt es Filangieri für gut,daß Männer, die in öffentlichen Aemtern gelebt,nach ihrer Weise Unterricht geben; mich dünkt,so darf man auch bei seiner freimüthigen Redlichkeitseinem Herzen folgen: denn er schrieb , wie er rede-te, redete und lebte, wie er dachte, und starb wie«r gelebt hatte."
„In seinem letzten Sommer begegnete er mir,da er eben im Begriff war, für den Ueberrest derJahrszeit die Stadt zu verlassen, um seine Gesund-heit auf dem Lande herzustellen; er sagte mir, daßer im Begriff sey, etwas drucken zu lassen. „Mei-ne Absicht ist, sagte er, bei manchen unserer gutenBürger der Indifferenz entgegen zu wirken, womitman sich allen öffentlichen Geschäften jetzt zu ent-ziehen anfängt, auf gleichviel-welchen Wegen, undimmer damit sich entschuldigt: es hätte doch jetzt'alles aufgehört! die vorigen Zeiten des Patriotis-mus seyen nicht mehr — und was dann so derZeitgeist spricht." Hier wollte er zeigen, wie der