Band 
Adrastea III.
Seite
247
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der Humanität,

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6r.

In den Fragmenten über die Poesieder neueren Völker, als einer Fördre-r i n der Humanität, fanden unsre Freundemanches bedenklich. Ä. glaubte, daß seiner Lieb-lingsnation, den Franzosen, B. daß seinem begün-stigten Volk, den Butten, im Anschlage ihres Ver-dienstes nicht Gnüge geschehen sey. C. meynte, daßdie Poesie der Tcobadoren sich anders weher leite,und daß man auch dem Reim nicht gnug Gerechtig-keit wiederfahren lasse; er sey wirklich ein Zuwachsdes Wohlklanges und der Schönheit. D. E. F.sind der Meynung, daß die Verdienste unsres Va-terlandes gegen andre Völker viel zu hoch gesetztseyn und daß ein unverdientes Lob dieser Art nurden Bettel- und Bauernstolz unsrer LandSleutenähre. Sie hatten, meinte F., bei der ungeheurenGutmüthigkcit, die Sie den Deutschen alseinen Grundzug ihres Charakters zuschreiben, auchdie ihnen angeborne L u s t zu dienen, gefällig^Sklaven, und mit ganzer Gutmülbigkeit freudigeWerkzeuge der Gewaltthätigkeit, des UebermuthS zuseyn, nicht vergessen sollen. Da er Europa durchrei-set hat, so führt er ein langes Register der Ehren-namen an, die alle civilisirte und uncivilisirte Na-tionen, nab und fern, Jtalianer, Spanier, Fran-ken, Britten, Dänen, Schweden, selbst Russen,Wenden, Liven, Esthen und Pohlen den Deutschengeben. Worüber ganz Europa einig sey, meynt er,müsse doch wohl etwas Wahres in sich enthalten.