Band 
Adrastea III.
Seite
248
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246 Briefe zu Beförderung

Geschichte, Sprüchwörter, selbst der Staatskalendetzu Peking standen ihm dabei zu Hülfe, in wel-chem letzten die Deutschen als ein Volk charaktcrisirkseyn sollen, das in aller Völker Diensten ist, undzwischen zwei Federbetten schlaft. — G. wundertesich, warum Sie die Politik von der Poesie ausge-schlossen haben wollten, da dem, was die Menschenhumanisire, jedes Feld offen, jede Materie zuGebot stehen müsse. H. begriff nicht recht, wohinSie für die Poesie mit Ihrer Einfalt und Wahr-heit wollten, so daß es noch lebendige, abwechselnd-reiche Poesie bliebe? Und I. fragte, woher unsernDichtern diese Einfalt und Wahrheit kommen solle?Antworten Sie ihren Freunden.

§ 2 .

Kein Vorwurf ist drückender als der, fremdenNationen Unrecht gethan zu haben; zumal wennsie in Werken des Geistes unsre Wohlthäterinnenwaren; er muß also zuerst abgewälzt seyn.

Daß es schwer sey, eine Nation in einem sovielumfasscnden, feinen und vielseitigen Geschäft alsdas Humanisiren durch Sprache und Werke des Ge-schmacks ist, mittelst einiger Worte zu charakterisiern,haben Fragmente und Briefe gern und oft gestanden.Eher konnte man alle Gestalten Proteus in EinWort, alle Verwandlungen Ovids in Ein Bildfassen, als mit ein paar Worten den Geist der ver-schiedensten Völker, wie er sich Jahrhunderte hinab