der Humanität.
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Ausländer hätte Recht, dies zu tadeln? Er dürfteja nicht hingehen, um jene Repräsentation des Ho-fes, der Akademieen, des Theaters, der Oper, derParlcmente, der Lustschlösser und Gärten zu b e-wundern. An ihnen, auch in ihren Fehlern, zulernen blieb ihm ein weites Feld.
Eben nun in dies Feld lockt die allgemeineCharakteristik der Völker. Daß jede Na-tion zu ihrer Zeit, auf ihrer Stelle nur das war,was sie seyn konnte; das wissen wir alle, damitaber wissen wir noch wenig. Was jede in Vergleichder andern war, wie sie auf einander wirkten undfehlwirkten,, einander nutzten oder schadeten, auSwelchen Zügen nach und nach das Bild zusammen-geflossen sey, das wir als die Tendenz unsers ge-summten Geschlechts, als die höchste Blütheder Schönheit, Wahrheit und Güte unsrer Na-tur verehren, das ist die Frage.
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Da wendet sich nun freilich das Blatt. Ger-manus fragt nicht, was Nachbar Gallus ihmdem Gallus, sondern ihm dem Germanusgewesen sey> seyn könne und seyn dürfe? Und hier-über gibt die Geschichte klare Auskunft.
Die alten Gallier und Germanen wollen wirruhen lassen. Sie waren gegen einander bald Freun-de, bald Feinde, die Germanen das rohere Volk,beide aber nicht von Einerlei StammeSart, Sprache,