Band 
Adrastea III.
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BrIefe zu Be f'ösr k eru ng

sinnlich machen, welch ein weites Feld läge vormir! Ich will Mich aber nur an die K An, zö fi-sch« Sprache und Literatur halten.

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l. Woher der Französische Ge-schmack in Deutschland?

„Unter allen Europäischen Nationen ists obneWiderrede die deutsche Nation, die sich am meistenbestrebt, unsern Geschmack nachzuahmen; bei ihrhat sich unsre Sprache am allgemeinsten verbreitet.Und das aus verschiedenen Ursachen. Hie erste istihr gemeinschaftlicher Ursprung. Beide Nationenkönnen sich als Schwestern ansehen, oder die Deut-sche kann sogar mit einigem Wohlgefallen die Fran-zösische als eine Tochter betrachten, die ihr oft Ehregemacht hat. Die zweyte Ursache ist die naheNachbarschaft beider Nationen. Keine unersteiglichenBerge, kein gefahrvolles Meer trennet sie, sondernein bloßer Strom, mit Städten besetzt, iy welchenman zum Theil schon beide Sprachen redet. Auchgiebt es drittens keine Rivalität und Eifersuchtzwischen beiden Völkern. Nie haben sie so lange,grausame, und große Angelegenheiten betreffende Krie-ge gegen einander geführt, als z. B. Frankreich mitEngland und Spanien. Dazu kommt viertens,daß unsre Armeen, entweder als Freunde oder alsFeinde zu verschiednen Zeiten in alle Theile vonDeutschland gedrungen sind, und die Völker mit un-