Band 
Adrastea III.
Seite
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der Humanität. , F

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um sich ihren ältern Brudern gefällig zu machen-galant wie Voiture, affectirt wie B a lz a c , er-haben wie Corneille schrieben. Wie schämt sichein Deutscher, der, nicht französisch erzogen, alt-deutscher Scham noch fähi^ ist, wenn er die deutsch-französischen witzigen Schriften dieses Zeitraums mitder Denk- und Schreibart Kaiserbergs, Lu-thers, Hans Sachse (in seinen prosaischenAufsätzen) *) überhaupt mit allem, was vor demAusgange des sechszehnten Jahrhunderts geschriebenward, vergleichet! — Endlich blieb unS nichts alsdie Flüßigkeit; und noch rühmen sich alle deut-sche Eanzlcien, die rcgensburgische nicht ausgenom-men, daß sie, der wahren Lourtoisis getreu, aus-serordentlich einnehmend, kurz und flüßig schrei-ben. Wer sollte es glauben? Unsre Eanzlei - Cour-toisie, meynen wir, ist ächt französisch.

Da that sich endlich (denn die Barmherzigkeitwollte, daß es mit uns nicht gar aus würde) fernevom Hof- und Schul - Geschmack hie und da einerhervor, der glaubte, daß auch in Deutschland dieSonne scheine und die Natur regiere. BrockcSwählte den Garten zu seinem Hofe; Bodmerstahl sich über die Alpen und kostete einen Athemzugitaliänischer Luft; kurz man wagte den kühnen Ge-danken, daß Deutschland auch außer den französiren-

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*) ES wäre zu wünschen, daß diese Aussähe, kurze

Gespräche, von»Häßlein oder von einem andern

Kenner der Sprache gesammlet, oder !m B r a»

aur wieder erschienen.

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