Band 
Adrastea III.
Seite
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276 Briefe zu Beförderung

den Höfen Etwas sey, und schrieb und stritt unddichtete, so gut man konnte. Für wen? daraufward Anfangs nicht gerechnet; es schloß sich aberbald ein Kreis von Freunden und Feinden. Dieechten Gottschedianer war^ jetzt hinter Neukirch,Heräus und König der Hofgeschmack; sie schrie-ben flüßig; was irgend rriMsra und lidsrsreimen konnte, war für sie. Gewiß, wir sind un-dankbar gegen den unbelohnten und unbelohnbarenEifer, von dem damals einige bessere Köpfe füreinen besseren Geschmack brannten. Welche Müheübernahmen sie! welcher Bcfehdung setzten sie sichaus! Und wie wenige Lust, wie wenig äußere Vor-theile sie dabei eingeerntet haben, erweiset die Pri-vatgeschichke ihres Lebens. ^

Nachschrift. Neulich sind mir einigeBlatter zu Handen gekommen, der Auszug aus denSchriften eines Mannes, der von 1729 bis 1781lebte, und gewiß mehr als Jemand dazu beigetragenhat, daß Deutschland sich einst (wir wollen es hof-fen,) rühmen kann, einen eigenen Geschmack ge-wonnen zu haben. Die Blätter nennen sich

Funken:

wahrscheinlich, weil Der, den sie redend einführen,Eine seiner Schriften selbst ksrrnenta coZnitionisnannte; überdem war der Name Funken (suin-tillss) in den mittleren Zeiten sehr gewöhnlich.Mir sind sie gewesen, was sie dem Sinn desSammlers nach seyn sollten ein Charakterbildvom Leben viel des verdienten Mannes, und ich stellemir einen Jüngling des neunzehnten Jahrhunderts