der Humanität.
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ablegte. Er weiß, daß er die Nation mit seinenHefen der Aufklärung verderbe; die Hefenfa-brik aber bringt ihm Geld und ist gut zu Leih,bibliotheken der großen Geflndstube des deut-schen Witzes und Unraths.
5. Wir haben Gaste um uns, deren mancheendlich schon sich entschließen, das barbarische Deut-sche zu lernen, die also (bei Franzosen kann es nichtfehlen) uns bald in die Schule nehmen werden.Schon hat Einer den Anfang gemacht *) und unsverwiesen, daß wir „so gern Originale undHu rsten sklave n" seyn mögen, daß es uns anWörterbüchern, an einer richtigen O rtho-graphie und an lateinischen Lettern mang-le; solcher Belehrer werden sich mehrere finden.Und mit Verehrung werden die deutschen Zeitschriftendiese Seltenheiten aufnehmen, nicht gnug zu rühmenwissen, wie sehr unsre Literatur dadurch in Aufnah-me komme, indem sogar Ausländer sich endlich umsie bekümmern. Jeder, dem sein Vaterland liebist, hüte sich vor ihren beschämenden Schmeicheleien;und mache sich eben so viel aus dergleichen längst-bekannten Rath schlügen. Was vom Franzosen „über unsre Literatur gesagt werden kann, ist hun-dertfach gesagt; wir aber wissen selbst am besten,wo uns der Schuh drückt, woran das Uebel liege.Ich schämte mich, wenn die besten deutschen Schrift-steller sich aus einem Lobe, wie z. B. im äournatetranAsr so viel machten, und die Reservationennicht bemerkten, mit denen jedes Lob gesagt war.
Humaniora St. -. «der 3. des Jahrs *796.