Band 
Adrastea III.
Seite
288
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Briefe zu Beförderung

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vnsrige ist, wo nicht witzig, so doch vernünftig undglücklich seyn sollen. Jedes Andre, fremd« Alfanze-rei, ist vom Dämon. —

Noch sollte ich mich über den Dorwurf, alsob wir Deutsche die Engländer nicht gnug geehrthätten, rechtfertigen; der aber widerlegt sich selbst.Mit den Britten stehen wir in reinerem Verhältniß;wir ehren sie aus Neigung über Gebühr von ih-nen keine Ehre erwartend. Unser Herz sagt unsnämlich, „auch wir hatten in den vorigen Jahrhun-derten «inen Bacon, Shakcspear, Miltonhaben können;" wir fühlen sie als Gebein von un-serm Gebein, als Menschen unsrer Act; sie sinddie auf eine Insel verpflanzten Deutschen. Dahersind von den Engländern selbst ihre trefflichstenSchriftsteller kaum mit so reger, treuer Warmeaufgenommen worden, als von uns Shakespcar,Milton, Addison, Swift, Thomson,Sterne, Hume, Robertson, Gibbon auf-genommen sind. Richard son's drei Romanehaben in Deutschland ihre goldnc Zeit erlebet;Vungs Nachtgedanken, Tom-Jones, derLandpriester haben in Deutschland Sekten ge-stiftet; in englischen Zeitschriften haben wirbewundert, selbst was wir nicht verstanden, was füruns nicht geschrieben war. Und wer wäre es, derdie Schotten Ferguson, Smith, Stewart,Millar, Blair nicht ehrte? Auf diesem de-müthigen Wege wollen wir bleiben, und nicht er-warten, daß man uns verstehe und ehre. Der Na-tionalruhm ist ein "täuschender Verführer. Zuerstlockt er und muntert auf; hat er eine gewisse Höhe

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