Band 
Adrastea III.
Seite
309
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der Humanität. 3<ig

Zu seinem Herrn gesogen, hüteteSein Haus und lebte, lAte nur in Ihm.

Der Neger glaubte sich von seinem Herrn,

(Einst feinem Spielgesellen,) auch geliebt,

That was er konnte, lebenh nur für Ihn.

Und — bittre Täuschung! einst um ein Vergessen,Das auch dem Göttersohn begegnen kann,

Ergrimmte sein Herr und sprach zu ihmBon Karrenstäupe *).

Wie von» Blitz gerührt,

Stand Quassi da, der treue Freund, der Bruder,

Der liebende Anbeter seines Herrn.

Das Wort im Herzen, deckte schwarzer GramDie ganze Schöpfung ihm. Verstummt entzogEr sich d«S Herren Anblick. — Meinet Ihr,

Er floh? Mit Nichten! Sicher hoffend noch,

Daß ihn ein Freund, daß di- Erinnerung

Der Jugend ihn versöhne, rettet er

Sich in der niedern Sklaven Hütte, die

Ihn hoch verehreten. Da wartet' er

Ein nahes Fest ab, das sein Herr dem Neffen

Bereitet', und ein Tag der Freude war-

„Dann, sprach er bei sich selbst, wird ihm die Zeit

Der Jugend wiederkehren. Billigkeit,

Und meine Unschuld, meine Lieb' und TreuWird für mich sprechen. Er vergaß sich; dochEr wird sich wiederfinden." —

v) Die entehrendste Negerstrafe.