3i4 Briefe zu Beförderung
DeL mächt'gen DamielS. Ich sah dich oftZu Benin." — , ,Jch zu Onebo." —
Sie traten
Zurück. — Er rief sie freundlich zu sich:
Bleibt,
Nr meine Landesleute bleibt mir nah!
Zum erstenmale wird Jamaika'S LuftMir angenehm, da ich mit Euch sie athme.
Er faßte sich und sprach: „Ihr FriebenSmLnner,Hört meine Quaal. Mein Vater sandte mich,
Daß mich des Hofes Schmeicheleien nichtBerderbeten, zum Dorfe Onebo-Ein fleißig Dorf von Ackerleuten. DaErzog Matomba mich, der weisesteDer Menschen. Ach, verlohren ist er mir,
Und seine Tochter, meine Elavo,
Mein Weib." Er weinte; dann fuhr er fort.
Ihr Weiße habt nur eine halbe Seele, '
Die nicht zu lieben, nicht zu hassen weiß.
Nur Gold ist eure Leidenschaft. — Doch höret! —
„Als ich in Onebo (o schönes LandVoll süßester Ermn'runz!) mit Matomba,
Ein Ackers ma^i, und froh und glücklich war»
Mit meiner Elavo im ersten Traum
Der Liebe; sich, da kam ein schwarzes Schiff
Der Portugiesen an die Küste. O
Hätt' ich es nie gesehn! Zu Benin werden
Verbrecher nur verkauft. Zu Onebo
War kein Verbrecher. — Also luden unS
Dir Räuber auf ihr Schiff. Ein Fest begannt
Musik erklang: ein Tanz. — Noch hör' ich ihn
Den fürchterlichen Schuß der Abfahrt, mitten