Band 
Adrastea III.
Seite
346
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A46 Briefe zu Beförderung

Und tiefe Schwermuth, Eckel aller Speisen,Kraftlosigkeit, Auszehrung folgeren.

Am ersten schwand die Mutter hin; sie wardGetauft und starb mit christlicher Ergebung.

Die Tochter, Arapotija, die BlütheDes Lage» sonst, man kannte sie nicht mehr.Verblühet war sie und verdorrt; sie folgteDer Mutter bald ins Grab. Ihr solgetenViel Thränen: denn sie war die Unschuld selbst.

Der.tapfre Bruder überstand die ReiheDer Uebel , überstand sogar zuletztDer Uebel schrecklichstes, die Blattern. ErWar folgsam, fleißig und gefällig, fandSich ein zum Unterricht; doch immer still.

Ich ahnte nichts. Da kam ein Indianer,

Und sprach geheim: „mein Pater, unser Waldmann(Ich fürcht' es) ist dem Wahnsinn nah. Er klagtZwar keine Schmerzen ; aber „jede Nacht,

Spricht er, erscheint mir wachend meine MutterUnd meine Schwester. Immer sprechen sie:

Ich bitte, laß dich taufen: Denn wir holenDich bald und unvermuthek ab, o Sohn,

O Bruder, in die grünen Schatten." — AlsoSpricht täglich er; und kennt den Schlaf nicht mehr."

Ich eilte zu ihm, sprach ihm Muth zv. HeiterErwiedert er! „mir fehlt, o Bater, nichts.

Ich kenne keine Schmerzen; aber schlafenKann ich nicht mehr: denn alle Nächte sindDie Meinigen um mich und sprechen flehende