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österreichischen Gesandten, die Bemerkung fallen zu lassen :er werde, da er die Unentschlossenheit des Königs kenne,begreifen, wie schwer ihre Stellung sei.
Aber lange schon bevor für Marie Antoinette diepolitischen Schwierigkeiten begannen, war ihre gesellschaft-liche Stellung untergraben worden.
Das Bewußtsein, ihrem Manne an Geist und Cha-rakter überlegen zu sein, ist für jede Frau, die sich indieser Lage befindet, ein drückendes; für eine 'Königinsind damit vollends Gefahren aller Art verbunden, seies, daß die Huldigungen, welche ihr die Ersten der Nationdarbringen, der schönen Frau, oder der Königin gelten.Diese Gefahren steigerten sich für Marie Antoinette da-durch noch, daß der König allein während langer Zeitunempfänglich blieb für alle Reize seiner jungen Frau.
So lange die Mutter rathend ihr zur Seite stand,wußte Marie Antoinette ihre hohe politische und gesell-schaftliche Stellung zu behaupten. Später aber ist zuerstihr häusliches Leben und dann auch ihr politischer Ein-fluß verdächtigt worden. Doch durch die Weihe des Un-glücks ward Marie Antoinette am Ende ihrer Laufbahnwahrhaft groß.
2. Die Zlationnloersammlung und da8 Militär.
Im Frühjahr 1791 hatte der König die durch dieConstituante so mühsam ausgearbeitete Verfassung all'ihrer Mängel ungeachtet, über welche man sich damalsschon nicht täuschte, angenommen.
Da diese Verfassung im Grunde Niemand befriedigte,Der 1», Mgust 1782, 2