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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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„in die Stadt Paris" entworfen, das die UnterschriftTalliens trägt* *).

Allein gegen dieß Programm machte nicht nur einTheil der Presse, sondern namentlich auch der Departe-mentalrath Einwendungen, und so sahen sich denn dieAnordner bemüßigt zu erklären: das Fest gelte nichtsowohl den Soldaten von Chateauvieux, als vielmehrder Freiheit im Allgemeinen**).

Die Soldaten von Chateauvieux hatten inzwischenBrest verlassen und marschierten, allerorts von den Jako-binerklubs gefeiert, nach der Hauptstadt.

Nach einem glänzenden Bankett in Versailles zogensie am S. April 1792, von einer zahllosen Menge beglei-tet, die alle des Wegs Kommenden zwang, aus ihrenWagen zu steigen und die „Feinde des Despotismus"entblößten Hauptes zu ehren, nach Paris, und zwarsofort nach dem Sitzungssaal der Nationalversammlung.

Die Anfrage Collot d'Herbois, ob die Versammlungsie an ihren Schranken empfangen wolle, veranlaßteetwelchen Widerspruch, indem Jaucourt, der selbst unter

vertheidigte nun auch Marat in seinem aini du ponplo dierebellischen Soldaten von Chateauvieux, und rechnete es denselbenzum Verdienst an, „daß sie 1500 Satelliten der „Gewalt hattenin's Gras beißen lassen."

In Folge dieser Zeitungspolemik sah sich die Munizipalität,und an deren Spitze der Maire Petion, veranlaßt, die Sektionenüber die wirkliche Bedeutung des Festes, zu welchem sie alleeingeladen worden waren, aufzuklären.

*) Siehe Mortimer-Ternaux, Band I. Seite 60.

**) Nobespierre denuncirte im Jakobinerklub den General-stab der Nationalgarde und namentlich Lafayette als den Herdder Opposition gegen das beabsichtigte Fest. Siehe Mortimer-Ternaux, Band I. Seite 73.