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Bei diesem Anlaß wurde durch Gonchon, dem be-liebten Redner des Faubourg Saint Antoine, die rotheMütze (könnet pkr^Zien), die er auf einem Stockeaufgepflanzt hatte, gleichsam als revolutionäres Abzeicheninstallirt. Ursprünglich war beabsichtigt worden, daß dieSoldaten von Chateauvieux die Uniform ihres Regimentstragen sollten, allein in Folge der Protsstationen derKantone wurde dieß unterlassen, und so trugen sie Uni-formen der Nationalgarde von Brest und als Kopf-bedeckung die rothe Mütze der Galeerensträflinge.
Die Sitzung der Nationalversammlung wurde, nach-dem dieß groteske Defile beendigt war, aufgehoben, unddie Soldaten von Chateauvieux folgten nun ihrem Ver-theidiger Collot d'Herbois, begleitet von Volkshaufen, die„es lebe Chateauvieux, hänget Lafayette und Bally"schrieen, nach dem Faubourg Saint Antoine, wo siewieder bewirthet wurden.
Am Sonntag darauf, 15. April, wurde das durchdie Presse so lange bekämpfte, und durch den Departe-mentalrath beanstandete Fest gefeiert*). Der Festzugsammelte sich auf dem Bastilleplatz und zog nach demMarsfeld **).
Am 18. April 1792 schrieb Hauptmann de Loys vomSchweizergarde-Regiment an den Geheimen Rath von Bern(siehe Geheimeraths-Akten Band XI), daß kein einziger Sol-dat des Garderegiments, aller Aufforderungen ungeachtet, andem Fest theilgenommen habe, das den Soldaten von Chateau-vieux gegeben worden sei.
Der Hauptgegenstand, der dem Publikum vorgeführtwurde, war eine von 24 weißen Pferden gezogene Galeere, hinterwelcher die 40 Soldaten von Chateauvieux hergingen, während40 schöne Jungfrauen sie umgaben; auf dem Schnabel des Schiffs