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Revolution die Wachtposten der Schweizergarden vomVolk stets respektirt wurden, so daß das Regiment nochnie in einen unangenehmen Konflikt mit dem Volk ge-kommen war.
Zu dieser allgemeinen Achtung, die den Schweizer-garden erwiesen wurde, haben die Dienste, die das Re-giment im Laufe der Zeiten geleistet, wohl das Ihrigebeigetragen.
Keines der französischen Schweizerregimenter war näm-lich mit der französischen Kriegsgeschichte so innig ver-wachsen, wie das Schweizergarderegiment, das seit seinerErrichtung im Jahr 1616 unter Oberst Kaspar Gallativon Glarus, auf allen Schlachtfeldern gewesen war, aufwelchen Heinrich IV. und Ludwig XIV., EondS, Turenneund der Marschall von Sachsen die Fahne französischenKriegsruhmes aufgepflanzt hatten.
Die Schweizergarden galten daher beim Volk nichtsowohl als eine Palastwache, sondern vielmehr als einzuverlässiges Kriegsregiment, dem man um seiner aus-gezeichneten Dienste willen den ersten Rang nach denfranzösischen Garden in der Armee eingeräumt hatte.
Im Jahre 1792 waren die Nationalitäts-Jdeen nochnicht so entwickelt wie gegenwärtig, daher es sehr'irrigwäre anzunehmen, die Schweizergarden seien als Fremdescheel angesehen worden und deßhalb vielleicht dem Volkmißfällig gewesen. In der Korrespondenz des Regimentsfindet sich keine Andeutung, aus welcher sich eine solcheAnnahme rechtfertigen ließe.
Ganz unbeanstandet ist indessen auch die Stellungdes Schweizergarderegiments nicht geblieben. Das Regi-mentskommando wurde nämlich am 17. Juli aufgefordert,zwei Bataillone in's Feld rücken zu lassen. Oberst d'Affry