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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Derselbe hatte sich aus dem Hotel de ville in dieMairie (die jetzige Präfektur) zurückgezogen, wo er bis5 Uhr Abends verblieb, obschon der DepartemeutalrathAufschlüsse über die Sachlage von ihm verlangte, undobschon Mitglieder der Munizipalität sich im Hotel deville versammelt hatten, um in allen Eventualitäten be-reit zu sein.

Als Petion endlich in die Tuilerien gelangte, warer begleitet vom Polizeiagenten Sergent und dem Sek-retär der Munizipalität Joseau.

Im Hof der Prinzen (oour llss krinoss) hatten dieMunizipalbeamten ihre Schärpen angezogen, um durchdieß amtliche Abzeichen Durchpaß durch das Volk zuerlangen, an das sie freundliche Worte richteten.

Als sie in den Saal des Oeil de Boeuf eintraten,stand ^er König, stets noch die rothe Mütze auf demHaupt, inmitten von Munizipalbeamten, Mitgliedern derNationalversammlung und Offizieren der Nationalgarden.

Petion, der durch lautes Beifallrufen von Seitedes Volks bewillkommt wurde, versicherte den König,erst jetzt die Sachlage erfahren zu haben.

„Es ist dieß sehr auffallend," erwiederte Ludwig XVl.barsch, „denn diese Scene dauert bereits seit zwei Stun-den."

Als Petion darauf versuchte, das Volk zum Rückzugzu bewegen, antwortete die Menge mit dem Ruf: „Die„Minister sollen wieder eingesetzt, das Veto zurückgezogen„werden;" und ein junger Mann, blond von Haaren,drang bis zum König vor, folgende Anrede an denselbenhaltend: „Sie sind nicht gewohnt die Wahrheit zu hören,„Sire, ich will sie Ihnen im Namen der Hunderttausende,„die mich umgeben, sagen: Wenn Sie nicht die Dekrete