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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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i nie ausgemittelt worden; aber immerhin muß eine der-artige Schwächung der einzigen Truppe, auf die manzählen konnte, im Hinblick auf die große Gährung, diedamals in Paris herrschte, als ein unverzeihlicher Fehlert betrachtet werden.

^ In welcher Stärke das Regiment um 3 Uhr Morgensin Paris eingerückt ist, darüber sind die Angaben sehrverschieden.

Nach sorgfältiger Prüfung aller Versionen und inBetrachtung, daß laut Angabe des Obersten, Grafend'Affry, der Totalbestand des Regiments sich höchstensauf 1500 Mann belief, von welchen, abgesehen von den300 nach der Normandie detaschirten, viele auf Urlaub,andere als Wachten in den königlichen Schlössern zuVersailles, Saint Cloud, Meudon u. s. w. und nochandere in den drei Kasernen in Paris, Ruel und Cour-bevoie zurückgeblieben waren, geht unsere Ansicht dahin,

: das Regiment sei 800 bis 900 Mann stark in den Tui-> lerien eingetroffen*).

l Leider spricht sich de Luze, zweiter Lieutenant im Schwei-

I zergardercgiment, in seinem an den Hauptmann Jacobel gerich-teten, durch und durch wahrhaften Bericht vom 13. August 1792,< den wir als die zuverläßigste Quelle benutzen, über die Stärkel des Regiments in den Tuilerien nicht aus; und auch die aller-k dings viel später verfaßte, aber immerhin interessante Bericht-erstattung des Chevalier Gibelinvvn Solothurn, der als Sous-Aidemajor am 10. August 1792 in den Tuilerien anwesend war,enthält dießfalls keine Zahlen.

Sehr bestimmte Angaben über die Zahl der Vertheidigerder Tuilerien enthalten die zwei, vom 10. und 16. August 1792datirten Briefe des Großrichters Kahser an seine Familie a. a. O.Wir theilen die betreffenden Stellen mit. Der erste Brief (vom10.H muß während des Sturmes auf's Schloß geschrieben wordensein; denn es kömmt darin die Stelle vor: „Hier muß ich weinDer 10 . August l?S2. 8