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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Röderer und die Mitglieder des Direktoriums unter denobwaltenden Umständen die Tuilerien nicht verlassen.

Die Mitglieder des Departemeutalraths hatten jedochimmerhin den Willen, für Aufrechthaltung von Ordnungund Gesetz zu wirken; dafür zeugt ihr Auftreten sowohlin den Tuilerien als in der Nationalversammlung.

Ein gleiches Zeugniß kann die unparteiische Geschichteleider der Nationalversammlung nicht ausstellen, diebis dahin vom König und seinem Ministerium die Voll-ziehung der Konstitution selbst in ihren geringfügigstenBestimmungen verlangt hatte und nun plötzlich die gröbstenVerletzungen dieser Konstitution von Seite der insurrektio-nellen Gemeinde geduldig hinnahm.

Nachdem Petion beiläufig um 1 Uhr die National-versammlung verlassen hatte, um in der Mairie seinefreiwillige Gefangennehmung zu erwarten, die indessenerst nach 6 Uhr Morgens erfolgte, behandelte die National-versammlung, immer »och sehr schwach besucht*), wiewenn für die Erhaltung der Ruhe nichts zu besorgenwäre, einen Antrag auf Erthsilung von Brevets für neueErfindungen, einen Vortrug zur Gründung einer neuenBank u. s. w., und doch waren der Anzeichen genug vor-handen, die auf eine nahe Krise schließen ließen!

So wurde um drei Uhr Morgens dem Präsidentenein Schreiben der unt.r den Waffen stehenden Sektionder Tuilerien übermittelt, die Anzeige enthaltend, siehabe ihren Kommandanten de La Röche ermächtiget,die Befehle des Generalstabs nicht mehr anzuerkennen**),

Ein Bericht Blondel's, des Berichterstatters Röderer's,von 3 Uhr 4V Minuten datirt, erwähnt, daß nur beiläufig 150Mitglieder anwesend seien.

Der Kommandant de la Röche, der von Mandat den

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