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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Was die numerische Stärke der in den Tuilerienzurückgebliebenen Truppen betrifft, so kann dieselbe nurapproximativ festgestellt werden.

Wenn das Regiment am Morgen des 10. Augustbeiläufig 800 bis 900 Mann stark war, so müssen vondieser Zahl zunächst die 90—100 Mann abgezogen wer-den, die dem König als Eskorte in die Nationalversamm-lung gedient haben. Es wären daher nach 8 UhrMorgens beiläufig noch 700 bis 800 Mann Schweizerin den Tuilerien gewesen.

Auch diese Zahl ist wohl eher noch zu hoch gegriffen,weil nicht einzusehen ist, warum die Hauptleute v. Salisund Dürler, wenn sie noch über so viele Leute verfügenkonnten, nur in so kleinen Abtheilungen von je 80 MannAusfälle in die Cour Royale und auf die Terrasse gemachthätten, als sie den Insurgenten die fünf Kanonen ab-nahmen.

Falls beim ersten Kampf in den Tuilerien die Mann-schaft verhältnismäßig ebenso stark gelitten hat, als dasOffizierkorps, von welchem vier, also ungefähr der zehnteTheil, kampfunfähig geworden ist, so hätten durch dasFeuer der Aufständischen beiläufig 70 — 80 Mann dasLeben verloren, so daß im Augenblick, als Generald'Hervillu den Befehl zum Rückzug überbrachte, ungefährnoch 680 oder höchstens 730 Miaun Schweizer in denTuilerien gewesen wären.

^int sauve mirsculeuseirrent." Diese Erzählung ist indessenschon darum ziemlich unwahrscheinlich, weil nicht einzusehen ist,wann auf der großen Treppe dieser hartnäckige Kampf solltestattgefunden haben; überhaupt wimmelt die Erzählung Pfyffers vonnachweisbaren Irrthümern, so daß wir bei dem Mangel zuvcrläßigerschweizerischer Quellen vorziehen, französische zu benutzen.