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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Während dieß geschah, trat ein Nationalgardist vomWachtposten der Feuillants in die Versammlung, umderen Menschlichkeit zu Gunsten der entwaffneten Schwei-zer anzurufen, die vom Volk ermordet würden.

Die Versammlung ernannte nun zwei Kommissäre,um zum Volk zu sprechen und dem Morden Einhalt zuthun, allein diese wurden nicht angehört, sondern ge-nöthigt, in die Versammlung zurückzukehren.

Eine Anzahl gefangener Schweizer scheint in dieSektion du Roule geführt worden zu sein und solltevon dort nach der Kaserne der Rue verte geführt werden ;das Volk aber verlangte deren Auslieferung, um sie nachdem Hotel de Ville zu bringen *).

Von der Nationalversammlung aus wurden diejenigengefangenen Soldaten, die nicht in den Höfen und aufder Terrasse ermordet worden waren, in's Palais Bo ur-bon gebracht, von wo sich einige retten konnten**).

Einzelne, die aus dem Platz Ludwigs XV. entwaff-net und gefangen worden waren, sind der Sektion desGravilliers zugeführt worden***).

Die größte Anzahl aber ist im Gefängniß der Abbayede Saint Germain untergebracht worden; 238 derselbensind durch einen Offizier der Nationalgarde (Coquet),der sie auf's Hotel de Ville führen sollte, dadurch vomTode gerettet worden, Laß er vorschlug, sie in die Muni-zipalgarde eintreten zu lassen ^).

'ch Siehe Rapport, cko London, cominnndnnt sn oseonckde In soetion dn Lonls dn 10 ^ont. Mortimer - Ternaux,Band II, Seite 356.

Siehe Schreiben Chvvellcr's, im eidgenössischen Archiv,Band 2079.

**-ch Siehe Schreiben Dufour'Z, im eidgen. Archiv, Bd. 2079.

Ich Siehe Schreiben Coguet's, im eidgen. Archiv, Bd. 2079.