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Das Volk in den Tuilerien.
Nachdem das zweite Detaschement der Schweizer dasSchloß verlassen, drangen die Insurgenten anfänglich mitVorsicht, dann aber, als sie wahrnahmen, daß das Schloßnicht mehr besetzt sei, mit Heftigkeit ein, einzelne verlorenePosten, die sie da oder dort fanden, niederstoßend undalle Verwundeten ermordend.
Die Diener in der Portierloge, alle Dienstbotenin der Küche vom ersten bis zum letzten wurden nieder-gemacht.
Wanduhren und andere kostbare Möbeln wurdenaus den Fenstern geworfen, die Spiegel zerschlagen;Lastträger ergötzten sich im Krönungsornat und Freuden-mädchen in den Röcken der Königin und in ihrem Bett*).Im Keller wurden die Fässer eingestoßen.
Dagegen wurde der Arzt des Königs, Lemonnier,der ruhig in seinem Zimmer geblieben war, sowie meh-rere Damen der Königin, wie die Prinzessin von Tarente,die junge Pauline de Tourzel, um welche man in derLogographenloge in so großer Sorge gewesen war, undanderen Damen, die sich in den Zimmern der Königineingeschlossen und daselbst die Wachskerzen der Leuchterangezündet hatten, um nicht ganz im Finstern zu sein,gerettet**).
Ebenso wurde Madame Campan sammt einigenKammerfrauen durch einen Marseiller gerettet, welchereinem andern Insurgenten, der einen Diener der Köni-
*) Eiche llacases ö Laint-Hslöne 3 -loüt 1816.
**) Loavsrurs äs guarinits uns par Lllls. kautiae äsitourrol, 137.