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Dadurch beruhigt ernannte die Nationalversammlungauf den Vorschlag ihrer außerordentlichen und ihrer Mili-tärkommission 12 Deputirte, welche der Armee von derstattgehabten Revolution Kenntniß geben und dieselbefür die Nationalversammlung gewinnen sollten. Un-mittelbar darauf, um halb 4 Uhr Morgens, wurde dieSitzung aufgehoben, und es blieben nur wenige Mitglie-der in Gemäßheit des Permanenzbeschlusses im Saalzurück.
Auch die königliche Familie konnte jetzt endlich denengen Raum verlassen, in welchem sie während 17 Stun-den allen möglichen Beleidigungen und der größten Ge-fahr ausgesetzt gewesen war.
Der König, die Königin und ihre getreuen Anhängerund Diener, die innerhalb der Logographenloge oderaußerhalb derselben über sie gewacht hatten, wurden in vierZellen des ehemaligen Klosters der Feuillants geführt, wel-ches für die Bureaux der Nationalversammlung eingerichtetworden war. Auch einige Möbeln und ein bescheidenesMahl war dahin gebracht worden.
Vier, seit 2 Jahren unbewohnte Zellen nit kahlenWänden und beschädigtem Fußboden, deren Fenster aufeinen Hof gingen, der mit wüthendem, sich in den ent-setzlichsten Drohungen ergehendem Volk angefüllt war,sind das erste Nachtlager gewesen, das der unglücklichenköniglichen Familie angewiesen worden ist.
Wenige Schritte von seinem Palast war der Königein Gefangener. Die Königin hatte Recht gehabt, alssie wiederholt geäußert: „Alles wird mit uns enden."