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und Calon versuchten abzumahnen; endlich wurde aufAntrag Chabot's der Architekt Palloy*) beauftragt, demBrande Einhalt zu thun.
Aber den ganzen Tag über herrschte die Anarchievom Hotel de Ville bis zu den Tuilerien und von denTuilerien bis zur Reitschule; über der ganzen Stadtaber lagerten Schrecken und Entsetzen. Niemand wagtees, sich all den Gewaltthaten zu widersetzen.
Wie die Schweizer, verloren am 10. August auchviele andere für ihre Ergebenheit an den König bekanntePersonen ihr Leben, so der Kommandant der Gens-darmerie, Carle, der am 20. Juni viel Entschlossenheitbewiesen und jetzt während des ganzen Tages an derLogographenloge über dem Leben der königlichen Familiegewacht hatte. Herausgerufen, wurde er auf den Ven-domeplatz geführt und ermordet.
Die Königin erfuhr diesen Mord eine halbe Stundenachdem der treue Diener sie verlassen hatte.
Auch Clermont Tonnäre, eines der ausgezeichnetstenMitglieder der konstituirenden Versammlung, wurde aufoffener Straße, als Aristokrat und Freund des Königsbezeichnet, erwürgt, im Koth herumgezogen und dann inStücke gehauen.
*) Dieser Palloy, der sich später mit dem Minister Rolandüberwarf, weil dieser seine übertriebenen Rechnungen beanstan-dete, schrieb gegen Roland und dessen Frau, und sagte bei diesemAnlaß vom Sturm auf's Schloß sprechend: „Os sont Iss 8sns-„enlottes, In crapuls st Is osnsille äs ?sris, st so ins Isis„donneur ä'Ztre äs cstte clssse <zui ont ruinö Iss soi-äissnts„Iwnnötes Mus."
Aucb Napoleon (Lacases, Memorial vom 3. August 1816)hatte gesagt: „1>s ekstesu se trouvs.it attagus psr Is plus„vils cansille.«