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Verlust der Truppen und der Insurgenten.
Der Verlust sowohl der Truppen, welche die konsti-tutionelle Ordnung vertheidigten, als besonders derjenigeder Insurgenten, welche dieselbe angriffen und umstürz-ten, ist bisher viel größer dargestellt worden, als erwirklich war.
Wäre es bet dem im offenen Kampf stattgefundenenBlutvergießen geblieben, so hätte die Umgestaltung derMonarchie zur Republik — denn diese wurde am 10. Au-gust 1792 im Grunde vollzogen — weniger Opfer gekostet,als der Wechsel der verschiedenen Dynastieen, die seitChlodwig über Frankreich geherrscht haben. Wirklich kannman sich darüber nur verwundern, daß es möglich war,eine vielhuudertjährige Monarchie mit so geringer An-strengung innerhalb weniger Stunden zu stürzen!
Der Verlust an todten und verwundeten Offizie-ren, den das Schweizergarderegiment am 10.August erlitten hat, läßt sich ganz genau angeben.
I. Bei dem Angriff auf die Tuilerien wurden ge-tödtet:
a) der zweite Lieutenant Philipp Glutz, von Solo-thurn;
b) der zweite Grenadierlieutenant v. Castelberg, vonDisentis, Kant. Graubünden;
o) der Chirurgen-Major Beginn (Böking);
6) dessen Gehilfe Richter;
e) verwundet wurde Hauptmann Rudolph v. Reding,der dann am 2. Sept. in der Abbaye auf eine so ent-setzliche Weise getödtet wurde*).
*) Siehe lour^niae ils 8aii>t Asarä, Aon LAOnie äetrente-buit beurss. 1>g,ris 1792.