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nisses geöffnet, und er stand auf der äußern Schwelle.Die Mörder, denen er dort begegnete, wichen zurück,Säbel, Bayonette, Beile und Picken gleichsam zum eigenenSchutz vor sich hin haltend. Der junge Krieger aberüberschaute ruhig die Menge, kreuzte seine Arme und stürzte,nachdem er sich einige Augenblicke gesammelt, in die ihmentgegen gehaltenen Mordwerkzeuge!
Die übrigen Schweizer wurden darauf einer nach demandern aus dem Gefängniß gerissen und unter dem Ruf„es lebe die Nation" ermordet.
Nach ihnen erduldeten dasselbe Schicksal 2S Gardendes Königs, — auch sie wurden ohne Urtheil abge-schlachtet.
Getrennt von den übrigen Schweizern lag in derSakristei der Kapelle des Gefängnisses der schwer ver-wundete Hanptmann Rudolph v. Reding, mit dem sicheine junge Frau, die das Kleid der Spitalschwesiternangenommen, hatte einschließen lassen.
Diese Letztere war jedoch am Morgen des 2. S>ept.von ihm getrennt worden, ihn selbst aber schien imanwährend der ersten Stunden vergessen zu haben. Allleinnach 7 Uhr erschienen zwei der Mörder, die Hemdärrmelmit Blut befleckt, unter der Thüre des Gefängnissses,in welchem neben Reding noch 18 Andere*) waren, undhießen ihn aufstehen.
*f Unter diesen befand sich auch der Hauptmann Jonriaac deSaint-Möard, der am Schmerzensbett Redings saß, alis dieMörder eintraten, und ihm die Hand zum Abschied reichte. DenTod Redings, der von vielen, französischen Schrifrstelleicn,, diesich auf die Erzählung Peltiers (der aber selbst nicht Aug enzzeugewarf stützen, mit entsetzlichen Details beschrieben wird, errzähltdieser Augenzeuge in seiner Schrift sZonis äs 38 laerures"