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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Widerstand von Seite der Verurtheilten eher werde aus-gewichen werden.

Er solle daher nur sagen »ä, is. ibores/ worauf dieMörder schon wissen werden, was dieß zu bedeuten habe.

Kaum war das Gericht Maillard's eingesetzt, als manden Richtern zurief: „Es sind Schweizer hier im Gefäng-niß, diese braucht man nicht zu verhören, sie sind Alle„schuldig, und Keiner darf entkommen."

Auf Befehl Maillard's wurde nun den Schweizernangezeigt, man werde sie nach dem Gefängniß La Forceführen. Diese aber ahnten ihr Schicksal und bliebenunbeweglich, bis ihnen zwei der an der Thüre Wachehaltenden Mörder, von denen der eine ein Bäckergeselle,der andere ein Marseiller war, zuriefen: „Vorwärts,entschließet euch."

Die Schweizer, in der Ecke ihres Gefängnisses zu-sammengedrängt, hielten sich gegenseitig umschlungen, aufdaß man keinen von ihnen einzeln fortreiße. Die Mör-der aber blieben ebenfalls unbeweglich an der Thürschwelle,ihre Opfer im Auge behaltend; endlich ging einer derSchweizer, ein junger Mann von beiläufig 30 Jahren,von edlen Gesichtszügen und mit der Haltung des Sol-daten ihnen entgegen, warf seinen Hut in die Höhe undsagte: ich will der Erste sein, wohin soll ich gehen?*)

Es wurden ihm nun die beiden Thüren des Gefäng-

Unsere Vermuthung geht dahin, dieser todesmuthige Heldsei der Unterlieutenant Romain Franxois Philippe Louis v. Dies-bach von Freiburg gewesen, derselbe, der sich am Morgen desgleichen Tages vor dem Verhörrichter so edel benommen hatte;denn es waren in der Abbaye nur zwei Offiziere, Diesbach undErnst; ersterer war der ältere, er nahm wohl seine Ancicnnetätauch in Anspruch auf dem Weg zum Tode.