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und großen Messern, von denen das Blut heruntertropfte,versehen, vollzogen sofort die gefällten Urtheile.
„Die draußen stehenden Bürger erwarteten diese Ur-theile mit Ungeduld, beobachteten bei den Todesurtheilenlautlose Stille und begrüßten die Freisprechungen mitJubel. Die Männer aber, die da verurtheilten, unddiejenigen, welche die Urtheile vollzogen, thaten dießmit derselben Unbefangenheit, als hätte sie das Gesetzdazu berufen. Sie rühmten sich der guten Justiz, diesie geübt, wie sie die Schuldigen von den Unschuldigenunterschieden, und wie sie sich dadurch verdient gemachthätten. Sie verlangten — wird man es glauben kön-nen?— für ihren Zeitverlust entschädigt zu werden; ichwar wirklich betroffen, dieß zu hören."
In der Absicht, die Zahl der Opfer zu kennen, dieunter den Händen dieser amtlich organisirten Henker-banden gefallen sind, hat das Comite de Surveillanceseiner Zeit schon amtliche Verzeichnisse aufnehmen lassen.Verschiedene Geschichtschreiber, wie namentlich Bücherund Roux, Barthelemy Maurice, Peltier, Prudhommeund uornämlich Gramer de Cassagnac haben diese Registertheilweise ergänzt und berichtigt.
Nach genauer Prüfung aller dieser Angaben und sichso viel möglich an die amtlichen Verzeichnisse haltend,gibt Mortimer - Ternaux folgende Statistik der in denverschiedenen Gefängnissen stattgehabten Schlächtereien:
1) In der Abbaye Samt Germain des Pres 171.
2) in la Force. 16S.
3) im Chatelet. 223.
4) in der Conciergerie. 328.
5) bei den Bernardins.73.
Uebertrag 964