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Das eröffnete Lust-Haus der Ober- und Nieder-Welt; bey mehrmaliger Unterredung vor dißmal so wol von der Natur, Welt, Himmel und dem Gestirn insgemein, als auch insonderheit von dem Mond, der Sonnen und allen übrigen wandelbaren Sternen; imgleichen von den Haar-Sternen oder Kometen, wie auch gestirnten Einflüssen, Stuffen-Jahren, Talismannen ... / allen Natur-, Kunst- und Tugend-liebenden Augen zu beliebiger Ergetzung angewiesen durch Erasmum Francisci
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59
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_ von dseweie/ und L -erheie._f,

durch den Raum/und durch einige Leerheinweil sonst ein KÜrper/Ln seinerBewegung/den andren penetritte. Dieser Ursach/nennet Scaligerdes Was Sea.Raum eine Leib-gefüllte Leecheit/ oder Leib-bssetzten Platz/ von solcher b»er ^-cu-Natur/ daß/ in dem ein Körper dem andren weicht / eine Leerheit werde^'sser(») weil/ob man gleich alle Körper aus der Welt wegnähme / dennochder lange/ breite/ und liesse Raum übrig bliebe. Welches doch aber gle ich-wol nimmer geschieht: weil kein Vi»cuum vonder Natur wird zugelassen- '

Derhaiben muß man einen Unterscheid stellen zwischen dem lpLrio realeund rinZZinsrio. würcklichem und eingebildetem Raum. Nach solcherScaligeriamschen Bedeutung deß Raums/ kau die Aussage Taurelligelten/ daß alleKörper/ inrinemieerenRaum / ihre Bewegung haben:neinlich/ wenn ein dem Körper gleichmässiger lang-brek-und tieffer Leib-erfüllter Raum dadurch verstanden wird. Hingegen »ruß mir der Herrdieses lassen/daß/weil kein solcher drey-massiger Raum würcklich gantzleer zu finden / noch viel weniger ausser der Welt / da nichts Körperlichesmehr ist/ eine Leerheit zu vermuten sey. Zum Andrenhat er / auödiesenvwas jetzt von der Leerheit Natur und Art geredt ist/leicht zuerkennen/daß die Leerheit/ oder emteerer Raum gantz ein anders ist / als die lTlick-tlgee,r / oder das Niedre. Denn ob gleich dieNarur keinen Raumyngefülltläffr; so kanich mir doch einen unbelebten und VkathrmatsschenRaum einbilden und in Gedcmcken fassen: Welches ich aber / mit demNichts/nicht thun kam Will aber der Hcrr/mildem AriMele/denRaum nchmm/für den Uberzug/womii ein Körper/von dem andren/um-fangen wird/sderfürdmäusserlichenBegriffeines Körpers/der den an-dren umfangt ; (pro superlici« corporis LMbienci, ) so wilder ebensowenig ein Ntchrev daraus machen

Wmrerschrld. Wenn denn / ausser der Welt/ kein Raum / auchnicht einmal ein gantz leerer Raum seyn soll: Lieber! so unterrichte michdoch der Herr/ was denndas jenige fty/ welches ausser der Weit ist?

Goldstern. Wie soll und kan ich sagen / was allda sey / da gantz Daß keinNichts ist? Der Herr verirret sich nach / wie vor / in seiner Einbildung Nichts sey,Will er solches Selbst-Betrugs los werden, so muß er nur diesen Schluß "." 10/

annehmen/und fesssglich glauben/es sey gar kein rTreedrs/wederin/noch^x^^

ausser der Welt; sondern dieses nur eine blosse Einbildung unserer Ge-dancken/welche wähnen/es sey Er was da/ wo Vlicdr» ist; oder auch eSsey Nrckrs da / wo recht wachafftig was ist. Der Herr setze ihm / inGcdancken/ein gewisses Punct für/und bilde ihm ein/daß / um selbigesPunct her/ eine Substantz von vollkommener Fülle unendlich weit sichausbreitete/und an allen unterschiedlichen L>, lern m würcklicher Uner-

H ij meßlich-