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rekturen, die an dem unmittelbaren Wahrnehmungsinhaltvorgenommen werden, als eigentlich unberechtigt ansehen.Sie fällt also entweder in die von der heutigen Physiküberwundene qualitative Elementenlehre zurück 1 , odersieht sich genötigt, deren Resultate gleichzeitig anzuer-kennen und nicht anzuerkennen, indem sie auf der einenSeite zugiebt, dass ein Verständnis der Naturerscheinungennur unter der Bedingung der Annahme einer von demunmittelbaren Sinneseindruck verschiedenen Realität mög-lich ist — nämlich der materiellen Substanz, auf die jenernur hinweist — auf der anderen Seite den schwingendenAether doch wieder als blosse „reducierte“ Vorstellunggelten lassen will, der keine objective Realität zukomme 2 .Diesem Verfahren lässt sich aber nur dann Sinn abge-winnen, wenn man von vornherein auf die Forderungverzichtet, unser Denken solle die Wirklichkeit begreifenund als einzigen Zweck der Erkenntnisthätigkeit die Auf-gabe festhält, mit Hilfe gewisser Fonnein das Eintretenkünftiger Vorstellungen zu berechnen 3 . Bliebe damiteines Teils das Hauptanliegen aller Wissenschaft, dieFrage nach dem „warum?“ völlig unbeantwortet, so mussanderen Teils stark bezweifelt werden, dass man aufdiesem Standpunkt überhaupt zu einer Wissenschaft ge-langen könne. - Lehrt doch erst die Erfahrung, dass esauf Grund umfassenden Verständnisses der Thatsachenglücken kann, ein bisher völlig Unbekanntes vorauszu-sagen. Wie der Mensch von sich aus diese Forderung
1 So v. Schubebt-Soldeen. Vgl. Wukdt, a. a. 0. S. 841.
2 Ziehest, a. a. 0. S. 104.
3 Ziehen will deshalb anstatt von Gesetzmässigkeit lieber voneiner „Gesetzfähigkeit“ unserer Empfindungen reden. A. a. 0. S. 19.