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abgelehnt war, reichte ich dem Commandeur meines alten Regi-ments, dem ich selbst nicht mehr angehörte, meine Bemerkungen zudem Scherffschen Vortrage in dem nachstehenden kro ülomoria ein.
Indem ich dasselbe mit einigen anderen Schriftstücken, die zurOrientierung beitragen werden, hier mitteile, bedauere ich nur, daßich diese so viel von meiner Person sprechen lassen muß.
In dem 11. Hefte des „Militär-Wochenblattes" finden sich indem Vortrage des Major v. Scherst über die Schlacht von Beaunela Rolande Irrtümer, welche ich glaube zur Sprache bringen zumüssen, da sie mich und diejenigen betreffen, welche damals untermeinem Befehle gestanden haben.
1. Es ist richtig, daß mir an jenem Tage die sogenannte„Westfront vom Eingänge von St. Loup (und Orme) her", anver-traut war. Es erstreckte sich aber, der Disposition des Führersmeines Regiments, Oberstlieutenant Sannow, gemäß, der mir an-vertraute Abschnitt ausgesprochenermaßen und thatsächlich nicht nur„bis inklusive des der Nordwestecke vorliegenden Kirchhofes", son-dern darüber hinaus bis zu dem Wege, der im Nordwesten nachEgry und Barville führt Z.
Einen Plan von Beaune, welcher an Ort und Stelle aufge-nommen ist, lege ich bei.
2. Hier im Norden, wo sich die Wege nach Egry, Barvilleund Batilly teilen, placierte ich den dritten Zug der vierten Com-pagnie unter ihrem dienstthuenden Feldwebel Stelle, nicht einenZug der dritten Compagnie des 16. Regiments.
Dieser Zug der 4. Compagnie ist hier immer allein geblieben,wie ich mich an Ort und Stelle überzeugt habe, als es schon heißzuging und es schon spät war, welches letztere ich auch noch weiß,weil ich auf diesem Gange nicht mehr beritten war, da mein Pferdmir im Laufe des Nachmittags unter dem Leibe erschossen war.Ich sprach damals dort den Sergeant Löbbe der 4. Compagnie,als er zum Tode verwundet aus einem Hause trat ^).
3- In der Südwestecke hatte die 1. Compagnie die Häuser amAusgange nach Orme: sie hatte die Häuser zu beiden Seiten dieses
1) S. 437, Z. 22-24.
2) S. 445, Z. 16-18.