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,Es wird z. B. von gegnerischer (!) Seite behauptet, derHauptmann v. Natzmer hätte dem Hauptmann Feige befohlen,zu bleiben. Der Hauptmann v. Natzmer führte zwar einBataillon, war aber jünger als der Hauptmann Feige undkonnte ihm daher nicht befehlen."
so muß ich dagegen meinerseits bemerken, daß schon in Friedens-zeiten im Manöver beim Zusammenwirken der Truppen ein jüngererRegimentscommandeur der Kavallerie vor einem der Charge nachälteren Bataillonscommandeur so wenig zurücktritt, daß dieser viel-mehr unter dem mit einem Regiment betrauten jüngeren Kameradenden Säbel zu ziehen hat, wenn er nicht anderweitig seiner Ba-taillonssührung enthoben wird und anderseits, daß ich seit meinemEintreffen dein, Regiment der designierte Commandeur eines Kriegs-bataillons und in währender Schlacht Kommandant eines dem Re-giment 16 anvertrauten Abschnitts war.
In der That wurden auch von Feige so wenig Schwierigkeitenerhoben, daß ich von dem Altersunterschied erst vor wenigen Mo-naten Kenntnis erhalten habe, als der Verfasser des in Rede stehen-den Werkes dieserhalb übrigens den einzigen Beaune betreffendenBrief mit der kurzen Anfrage an mich richtete: „Waren Sie jüngerals der Hanptmann Feige und wußten Sie, daß Sie jüngerwaren", eine Frage, die ich mit dem kurzen Hinweis aus meineDoppelstellung als Commandeur und Kommandant des betreffendenAbschnittes gegenüber einem Compagniechef beantwortete.
Man mag übrigens diese Frage ansehen wie man will, darinwerden alle übereinstimmen, daß es vor dem Feinde nicht auftheoretische Erwägungen, sondern auf das Machen ankommt unddaß es hieran in Beaune nicht gefehlt hat. Ich wende mich da-mit meiner Darstellung der Ereignisse zu. An Material dazufehlt es mir nicht.