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Hütte Haupt»iaim Knauer weiter aufprotzen lassen. Die Geschütze konnten nichtmehr gerettet werden."
„Die 3 Geschütze gingen etwa 1000 Schritt zurück, berichtete H. Knauer,komplettierten die Munition und schloß sich ihnen der 2. Zug an."
„H. Knauer feuerte nun mit 5 Geschützen, heißt es bei H. Hoenig, links vonihm stand die inzwischen dort aufgefahrene Batterie Frels." Knauer schreibt:
„Wahrend des Gefechts kam der General v. Wedelt und der Oberst v. Lra-nach in meine Batterie. Letzterer sagte: ,Na Knauerchen, wie steht eSV Icherwiderte etwas unmutig: Ganz allein kann es die Artillerie auch nicht machen.Darauf antwortete der Oberst v. Cranach: .Unter solchen Umständen ein Ge-schütz geopfert zu haben, ist die höchste Ehre.'
„Aus der zweiten Position wurde es nur möglich, gemeinsam mit der Bat-terie Frels und den später auftretenden beiden reitenden Batterieen des Majorv. Körbcr das Gefecht zum Stehen zu bringen und den Feind wirksam underfolgreich zu beschießen. Mir wurden 2 Pferde nacheinander unter dem Leibeerschossen, so daß ich ein Beutepserd besteigen mußte. —
„Bon Bahnhof Braune aus waren, was ich vorgreifend bemerke, von derLorpsartillerie'die beiden reitenden Batterien zur Unterstützung der BrigadeWcdell vorgcsandt. Major Körber führte die Abteilung im Trabe auf derCäsarstraße vor und bog nordwestlich Marcilly links in der Richtung aufFauceriol ab. Er ließ die 1. reitende Batterie (Krätschel) rechts Front machenund gegen das Wäldchen la Pierre perce'c und 2 südlich davon stehende Bat-terien das Feuer eröffnen. Die Batterie Saalmüller behielt ihre Richtung beiund nahm eine Stellung etwa 800 Schritte von den feindlichen Schützen-schwärmen, welche gerade die Höhen von lcs Roches zu ersteigen begannen.Premierlieutenant Krätschel hatte einen schweren Stand. Nach und nach tratenihm gegenüber 2 weitere feindliche Batterien in Thätigkeit und dichte Schützen-linien überschütteten ihn mit Geschossen, so daß zahlreiche Pferde verwundetwurden. Obwohl die Batterien, heißt cS in der Geschichte des 10. Feldartillcrie-RegimentS, den Gegner mit einigen Lagen zum Stehen brachten, so ging dochunsere Infanterie (die ganze äußere Reserve) aus höheren Befehl auf la RueBoussicr zurück.
„Mit den letzten Schützen mußten auch die Batterien folgen."
Anders lautet die Darstellung nach Hoenig.
„Die beiden Batterien der Brigade Wedelt gingen, nach Frels, unter demSchutze der beiden reitenden Batterien, welche nordöstlich Bcauue circa 300Schritte südlich der Chemiu de Llsar aufgefahren gewesen waren, zurück undnahmen wieder Position aus einer Höhe etwa 300 Schritt nördlich der Cäsar-straße (und später) in gleicher Höhe mit der reitenden Batterie."
„Bon hier aus wurde auf feindliche Infanterie, welche ü cbeval der Chemiudc Cesar anvaucierte, gefeuert.
„Dieser letzte Stellungswechsel der beiden Batterien der Brigade Wedcllvollzog sich etwa um 2 Uhr, schreibt mir Oberstlieutenant Knauer.
„Das Ziel der Batterie Knauer war, nach seinem Gefechtsbericht, feindliche