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die Franzosen recht berichten, demjenigen aus der Au-vergne den ersten Rang ein; dem Sillery, dessen Farbeder des Wassers sich nähert, den letzten. Die Gesund-heiten wurden in aller Treuherzigkeit ausgebracht. Aach dem Essen liess Grammont den unsterblichen Molierespielen; zufrieden mit dem „Possenreisser “ honorirtenihn die Gesandten zusammen mit einem Thaler. UnterLachen und voll Muthwillens drängten sich die fran-zösischen Damen, um die fremden Züge und die fremdeTracht zu sehen; gingen sie bald um Zuckerwerk an,bald buhlten sie um ein Lächeln. Für mehrere derAlpensöhne war die Schminke auf ihren Gesichtern einGegenstand grossen Aergers. Auch Gedichte erschienenzum Ruhme der Eidsgenossen. Andere, in denen sielächerlich gemacht waren, durften nicht veröffentlichtwerden. Ueber den Vergnügungen vergassen sie keines-wegs der Geschäfte. Es wurde Colbert eine Denkschriftbetreffend die Forderungen der Kantone eingegeben; erverschob aber die Zahlung bis zur Heimkehr der Ge-sandten. Auch Unterhandlungen wurden eröffnet, um dieSchweizerkaufleute in den Genuss der Handelsprivilegieneinzusetzen, welche die Verträge zusicherten. Unter ver-schiedenen Vorwänden wusste man deren Ausfertigungzu verschieben. Da kurz vorher auf Befehl des Königsdie evangelischen Kirchen im Lande Gex geschlossenworden waren, so beschwerten sich die Abgeordnetender reformirten Kantone mit Wärme über diese Verletzungder Verträge. Alles indessen, was sie erhalten konnten,war die Erlaubniss für ihre Glaubensgenossen, in zweiScheunen zu Fernex und Sergy die Predigt hören zudürfen. In Verbindung mit dem holländischen und eng-lischen Gesandten verwendeten sie sich für die aufsneue beunruhigten Waldenser in den piemontesischenThälern. Den 18. November kündigte endlich das Ge-schütz der Bastille die feierliche Eidesleistung an. Die