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und Boden, unweit feiner prachtvolle» Hauptstadt, in derNähe seiner militärische» Wiege entscheidend besiegt, seineTruppen entinuthigt, bei Nacht und Nebel das Schlacht-feld räuineu sehen.
Ehe wir nun zu den Kriegsbegebenheiten übergehen,die die verbündete Hauptarmee unter dem Oberbefehle desFeldmarfthallü Fürsten S chwarz e n b erg, deren Beschrei-bung bis zu dem angegebenen Zeitpunkte vor Allem wiruns hier vorgesetzt haben, über den Rhein auf den Bo-den des alten Frankreichs führten, mögen unsere geneigte»Leser uns gestatten, einen Rückblick auf die jüngstvergan-gene Zeit, auf Frankfurt am Main, einst die Wahl-und Krönungsstadt deö tausendjährigen Reiches, jetzt derVersammlungsort der ersten Monarchen und FürstenEuropas, ihrer tapfern Heerführer, ihrer ersten Staats-männer, zu werfen, dann in gedrängter Kürze den Bewe-gungen deö großen verbündeten Heeres vom Uebergangeüber den Rhein bis zu dem Tage zu folgen, der in denEbenen von Bricnne den Ruhm der Feldherren wie jenendes tapfern alliirtcn Heeres auf eine so glorreiche Artvermehrte.
Großes war in kurzer Zeit geschehen, Deutschland,erlöst von dem empörenden Drucke fremder übermüthigerHerrschaft, athmete wieder frei, blickte froh einer bessernZukunft entgegen. Aber nur zur Hälfte war vollbracht,was diese Zukunft bewähren konnte. Ei» auf fester un-
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