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Der Uebergang über den Rhein der verbündeten Hauptarmee unter dem Oberbefehle des Feldmarschalls Fürsten Karl von Schwarzenberg am 21. December 1813, nebst einem Berichte über die Ereignisse bis zum 2. Februar 1814 in Frankreich : Ein Beitrag zur Geschichte des Befreiungs-Krieges der Jahre 1813 und 1814 / Von Maximilian Friedrich Thielen
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56
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entscheidende» Schlag herbeizuführen, dc» er nur in de>Nähe der feindlichen Hauptstadt erwartete.

Wie der FM. Blücher dazu kam, zu glauben, dasder Marsch weiter vorwärts, der schon in Langres vo»den Monarchen sanktionirt worden war, nicht auch be*FM. Schwarz enberg vorherrschende Idee sey, unddas« er in dem Ersuchen des Fürsten, den Marsch beischlesischcn Heeres so lange zurückzuhalten, biö sie mit ein«ander in gleicher Höhe ständen, etwas Andere« verborge»sich dachte; davon ist unS die Ursache durchaus unbekannt;aus allem dem, was wir wissen, erhellet nur übereinstini«inend, daß der FM. Fürst Schwa rzenberg dasjenige,was zu erreichen beschlossen war, mit vereinter Kraft auS«führen wollte. Nicht halten lassen wollte ja der FürstSchw arzenb crg dieHauptarmee, sie war ja nur zurück«geblieben, durch das längere Ausbleibe» der russischen Kar«den und Reserven als nöthig war, und jetzt konnte derF e l d m a r s ch a l l ihr ja keine Flügel ansetze».

Die Nachricht, die der Fürst in dem angeführte»Berichte des FM. Blücher erhielt, sowohl über die ge«trennte Stellung de« schlesischcn HecreS, wie über den Bor«marsch des Feindes, machte eine große Änderung in de»Dispositionen für die verschiedenen Armeekorps unumgäng«lich. Die Hauptsache war jetzt, die verschiedenen Abthei«lniigen der Hauptarmee theils einander näher zu bringen,theils sie so aufzustellen, dafi sie vereint de» feindliche»