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der Stadt isolirt auf einer Anhöhe, und ist ein große!,beinahe viereckiges Gebäude, von hohen Mauer» umge'den, die außer dem Schlosse mehrere Höfe, Terrassen undGärten umschließen; die Stadt selbst am Fuße dieser An'höhe ist ein offener Ort, der mit dem Schlosse durch eintdahin führende Straße verbunden ist, die zugleich mitte»durch die Stadt zieht, und in derselben durch eine andererechtwinklich durchschnitten wird.
Als die Infanterie des Feindes zurückgeworfen, unddie Nacht für heute dem Gefechte ein Ende zu machen schien,hatte der FM. Blücher sich wieder in das Schloß begeben,und sandte seinen Adjutanten, den Oberstlieutenant Brü'nck, zum FM. Fürsten Schw a rzen b crg, um ihn >»Kenntniß des Vorgefallenen zu sehen; dem Kronprinzenvon Würtemberg ließ er sagender hoffe nicht allein sein!Stellung am anderen Tage zu behaupten, sondern vcr'muthc sogar, der Feind werde bei der Nacht das Schlacht'selb räumen. Der FM. Blücher war eben im Bc'griffe mit seiner Umgebung sich z» Tische zu sehen, al»einige sehr nahe Gewehrschüsse und ein ungeheurer Läri»die Gesellschaft auseinander scheuchte.
Der französische General Ghateau, genau bekannt mitder ibrtlichkcit des Schlosses und dessen Umgebung, hattedie Dunkelheit der Nacht bcnützt, und sich mit einer Ab'thcilung seiner Brigade auf unbewachten Wegen dem Schlossegenähert. Die Wache des Hauptquartiers war schnell über'