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die schiefe Lage der feindlichen Operationslinien als ergiebiggedacht werden. Wo sollte das Räsonnement ein Ende finden,wenn man sich erlauben wollte, einseitig immer wieder auf eineeinzelne Gleichheit der Umstände zurückzukommen, ohne zu fragen,was denn zuletzt das Bestimmende sein werde.
Bald nach dem Waffenstillstand, in den ersten Tagendes Mai, hatte Bonaparte seine Armee nach der Gegend vonAlessandria und Tortona in Marsch gesetzt. Ohne etwas Ge-naueres zu erfahren, sehen wir sie den 4. Mai in folgenderStellung:
Serrurier: Alessandria und Valenza.
Massena: Tortona und Säle.
Augereau: Castelnuovo.
La Harpe: Voghera, eine Avantgarde in Casteggio.
Diese Stellung bedrohte offenbar den Po mit einem Ueber-gange in der Gegend von Valenza. Nur die Division La Harpeschien mit ihrer Avantgarde auf dein Sprunge zu stehen, be-drohte aber doch eigentlich nur die Gegend unterhalb Pavia.
Den 6. geschah dieser Sprung. Bonaparte, an der Spitzevon 3000 Grenadieren und 1500 Mann Kavallerie, machte einenEilmarsch auf Piacenza, erreichte dasselbe den 7. und ging aufden längs des rechten Po-Ufers zusammengebrachten Fahrzeugenüber. Die Oestreicher hatten zwei Schwadronen Kavallerie amjenseitigen Ufer, die bald vertrieben wurden.
Die Armee folgte schnell dieser Avantgarde, erreichte denUebergangspunkt zum Theil schon am ?., brauchte aber wegender wenigen Uebergangsmittel den 7., 8. und 9., um den Ueber-gang zu vollenden.
25. Gefecht bei Fombio am 8. Mai.
Bcaulieu wurde durch den Marsch der Franzosen aufVoghera schon am 4. Mai aufmerksam auf die Gefahr seinerünken Flanke, und es beginnt nun eine Reihe von BewegungenUnd Detachirungen von Seiten Beaulieus, die als die eigent-liche Po-Vertheidigung betrachtet werden muß, deren Krisis sich