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linker Flügel in Salo noch mit dem Angriff auf Guyeux be-schäftigt ist, der, wie wir gesagt haben, am 29. mit einem Ba-taillon abgeschnitten, sich in ein großes Haus geworfen hat.
Was die östreichische Hauptarmee an diesem Tage thut. istnicht gesagt; unstreitig ist sie im Vorrücken auf Mantua be-griffen, da sie aber erst den 1. August daselbst einzieht und nurzwei Märsche bis dahin hat, so ist ihre Thätigkeit für diese dreiTage allerdings nicht gehörig nachgewiesen.
Ucbergang der Franzosen über den Mincio in der Nacht voin 30. zum 31. Juli.
In der Nacht vom 30. zum 31. gehen die französischenDivisionen Maffena bei Peschiera, Augerean bei Borghettoüber den Mincio. Maffena läßt den General Pigeon mit eini-gen tausend Mann, Augercau den General La Valette an demMincio zurück.
Zweites Gefecht bei Salo am 31. Juli.
Maffena richtet seinen Marsch auf Lonato, Augereau denseinigen aus Montechiaro. Bonaparte eilt nach Desenzano. Erbefiehlt dem General Säuret auf der Stelle wieder nach Salozu gehen, um den General Guyeux zu befreien, der sich den 29.und 30. mit großer Standhaftigkeit und, obgleich es ihm ganzan Lebensmitteln fehlt, gegen die wiederholten Angriffe derOestreicher wehrt. Säuret marschirt ab, fällt auf den linkenFlügel der Oestreicher, der keinen Angriff vermuthet, schlägt ihn,befreit Guyeux und zieht sich dann den 1. August in eine Stel-lung zwischen Salo und Desenzano zurück.
Erstes Gefecht bei Lonato am 31. Juli.
General Despinois ist zuerst bei Lonato eingetroffen, er hataber der Ueberlegenheit des eben anrückenden General Oskayweichen müssen, von dem er stark gemißhandelt wird; sobaldaber die Brigaden D'Allemagne und Rampon von der DivisionMaffena unter Bonapartes Führung ankommen, wird dieUeberlegenheit der Franzosen entschieden, und Oskah ist genöthigtsich mit einem Verlust von 5—600 Mann zurückzuziehen.