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wieder auf dieselbe Weise vorrückt, wie am vorhergehenden Tagegeschehen war. Alvinzi aber hat sich gleichfalls zum Angriffentschlossen und ist bereits mit seinem linken Flügel über Arcoleund die Brücke vorgedrungen. Franzosen und Oestreicher treffennun auf beiden Dämmen zusammen. Die Letzteren werden aufbeiden geworfen. Maffena dringt wieder siegreich bis Porcilvor, Augereau bis zur Brücke von Arcole, aber an dieser be-rühmten Brücke scheitern wieder alle Anstrengungen der bravstenTruppen, geführt von den bravsten Generalen.
Zwei Versuche unterscheiden diesen Tag von dem vorigen.Von der einen Seite versucht Bonaparte vergeblich den Alponnahe bei seinem Ausfluß ohne Brücke vermittelst bloßer Faschinenzu passiven; der Strom reißt die Faschinen mit sich fort. EineHalbbrigade unter dem Generaladjutanten Vial wirft sich bisan die Schultern in den Strom, muß aber vor dem Feuer derOestreicher umkehren.
Von der andern Seite ist Alvinzi auf den Gedanken ge-kommen, von St. Bonifacio aus aus beiden Dämmen, welcheden Alpon begleiten, eine Abtheilung Infanterie vorrücken zulassen. Aber eine einzige Kompagnie Infanterie mit zwei Ge-schützen setzt, ehe diese Truppen die Gegend von Arcole erreichthaben, ihrem Vordringen ein Ziel. Beide Versuche haben alsoauf den Ausgang des Tages gar keinen Einfluß, und der Standbeider Theile ist beim Einbruch der Nacht ungefähr so, wie erTages vorher gewesen war, nur daß die Franzosen diesmalnicht in den Besitz der Brücke von Arcole gekommen waren.Auch ist Bonaparte durch dieselben Betrachtungen veranlaßt,seine Truppen wieder über die Etsch zurückzuziehen und nur eineHalbbrigade der Division Augereau bei der Brücke von Roncozu lassen.
Das Verhältniß beider Gegner war also durch diesenzweiten Tag wenig verändert; doch muß man ein paar Nüancennicht übersehen, die wahrscheinlich schon anfangen, BonapartcsWagschale zu senken. Die eine war, daß an diesem Tage dieOestreicher die Angreifenden gewesen waren und also auch dieZurückgewiesenen; die zweite, daß die Division Provera von