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und nicht aus der Ucbcrraschung hervorgehen. Auf diese konnteer in keinem Fall rechnen, da die ganze Natur der Gegendnicht dazu gemacht ist. Er konnte aber ganz im AngesichtJouberts rechts detachiren und den Gegner dadurch zu einerAusdehnung, die ihm höchst gefährlich wurde, oder zum Rück-zug zwingen. Fand er aber statt Joubert Bonaparte und statt10,000 Mann 20,000, so war es hohe Zeit, diesen Umfassungs-Plan aufzugeben.
Dieses Umfassen ist eine wunderliche Eigenthümlichkeit derOestreicher, die einzig und allein in ihrem Generalstabe ihreQuelle hat. Sie wollen immer ernten, ehe sie gesäet haben, odervielmehr sie wissen beides nicht recht zu unterscheiden.
4. Der Angriff am 15. war die Maßregel eines Ertrin-kenden, der nach einem glühenden Eisen greift. Um dem OberstenLnsignan Zeit zu geben, seinen weiten Umkreis wieder zurückzu-legen, war nichts zu thun, als sich bei Caprino und S. Mar-tina so lange als möglich zu halten, nachdem in der Nacht schon4- oder 5000 Mann von der Kolonne des General Quasdan-nowitsch auf die Höhen der Corona gezogen waren, um dieZugänge zu den dortigen Defileen zu besetzen und den Rückzugzu sichern.
Was den Vertheidiger betrifft, so kann man wohl sagen,daß sein Betragen über alles Lob erhaben ist, wir wollen alsonur die Bemerkung machen, daß in Hinsicht auf ihn die Schlachtzu denjenigen gehört, in welchen sich der offensive Widerstandmit dem Genuß einer vortrefflichen Stellung verbindet. Weretwa in dieser Schlacht nichts als eine Offensivschlacht sehenund den Erfolg hauptsächlich in der Entschlossenheit des fran-zösischen Feldherrn suchen sollte, den wollen wir daran erinnern,daß der Erfolg bei der Osteria, die Stärke des PostensS. Marco, der immer nicht ganz gleichgültige Vortheil derHöhen von Trombalorc, die den Widerstand Massenas gegendie Uebermacht erleichterten, das langsame Vorrücken Lusignansüber die ihm in den Weg tretenden Höhen, die für die Oestreicherbestehende Nothwendigkeit, sich ohne Artillerie und Kavalleriezu schlagen, endlich die große Gefahr beim Rückzug, — daß