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Erster Band.
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Der WeUumsegler, Admiral v. Krusenstern.

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hältuißmäßig viele nicht wieder zurück zu den Ihrigen. Jetzt wurde einneuer Anbau des Seecadettenhauses zum Lazareth für die Matroseneingerichtet und das glückliche Ergebniß so vieler das Wohl der Unter-gebenen bezweckenden Veränderungen war, daß die Sterblichkeit unterihnen sich in einem wirklich überraschenden Verhältniß verminderte.Wir dürfen hier wohl auch noch erwähnen, daß Krusenstern außer-dem im Cadettencorps selbst eine Elementarschule für die Kinder derMatrosen einzurichten wußte und daß sowohl die Begründungs- alsdie Erhaltungskosten aller neuen Anstalten, sowie sämmtlicher Neu-bauten lediglich aus Ersparnissen bestricken wurden. Die gewöhn-lichen, für die Erhaltung des Corps bestimmten Summen genügten,ohne daß je ein besonderer Zuschuß nöthig geworden wäre.

Doch es wäre vergebens Krusenstern's Verwaltung in allen Ein-zelnheiten schildern zu wollen; am wenigsten könnte das in einer kur-zen Uebersicht geschehen. Größere Reformen, wie eben die erwähn-ten, lassen sich, selbst in der Kürze andeuten: die stille, geräuschlose,nie ruhende Thätigkeit jedes Tages dagegen, in ihrer dauernd segens-reichen Wirksamkeit, der Einfluß, den eine würdevolle und durchausedle Persönlichkeit aus die Zöglinge und aus die ganze Umgebungüben mußten, das sind wichtige, folgenreiche Elemente seines Wirkens,die sich jeder Analyse entziehen und im Einzelnen nicht nachweisen lassen.

Was Krusenstern als Befehlshaber seinen Untergebenen war,das sprach sich am deutlichsten in der Feier seines fünfzigjährigenDienstjubiläums aus, die ursprünglich von den Offizieren des See-cadetten-Corps veranstaltet wurde und an der ein großer Theil derFlotte, die Petersburger Akademie der Wissenschaften, die russisch-amerikanische Compagnie und mancher ausgezeichnete Freund sich be-sserten Antheil zu nehmen; die auch der Kaiser Nicolaus auszeich-nete. Wir übergehen hier das Nähere dieser Feier. Die Tagesblätterhaben zu seiner Zeit Bericht darüber erstattet, sie wurde in ganzEuropa bekannt, ja es war erfreulich zu sehen wie namentlich inDeutschland die Theilnahme, die der fleckenlose Ruhm eines edlenGreises jedem Wohlgesinnten einflößte, der Beschreibung dieses Festesselbst in Volksbücher und Volkskalender Eingang verschaffte. Nur aneinen Zug, der ergreifend aus die Anwesenden und selbst in die Fernewirkte, sei es vergönnt hier noch einmal zu erinnern. Er ist bezeich-nend. Mehrere Wochen früher, als kaum die ersten Berathungen in

r>. Beruh ardi, verm. -Schritten. I. 4