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Erster Band.
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Der Feldzug 1812 in Rußland noch einmal.

irren, mehr als vierzig Octav-Bände; wenigstens hat der Verfasserdieses Aussatzes unter anderen den 38. Band der Sammlung selbstgelesen.

Die andere Redaction seiner Denkwürdigkeiten, die im Druckvier mäßige Bände stillen würde, hatte der Herzog für die Veröffent-lichung nach seinem Tode bestimmt. Hier bleibt die Darstellung inner-halb sehr bestimmt gezogener Grenzen; und diese beachtet der Herzogmit dem rücksichtsvollen Zartgefühl, das ihn im Leben in so hohemGrade achtungswerth und liebenswürdig machte, um so gewissenhafter,weil er sie nicht überschreiten konnte, ohne erlittenen Unrechts zu ge-denken und bedenkliche Verhältnisse zu berühren, die er zu schonen fürPflicht achtete.

Freilich werden seine der Oeffentlichkeit bestimmten Mittheilun-gen dennoch — wenn auch nicht in dem Umfang und in der Weise,wie man unter anderen Bedingungen erwarten dürfte, — besondersüber die Feldzüge 1813 und 1814 gar vieles wichtige und belehrendebringen — weniger dagegen über den gewaltigen Feldzug in Ruß-land. Denn was er über diesen bekannt zu machen dachte, das kenntdie militärische Welt schon seit einer Reihe von Jahren aus seinen„Erinnerungen," die seither für alle Darstellungen der letzten Napo-leonischen Kriege fleißig benutzt worden sind.

Uebrigens schien es, nach dem Ableben des Herzogs, als solltedie Veröffentlichung auch dieses Auszugs aus seinen eigentlichen Denk-würdigkeiten, wie wir das Werk wohl nennen dürfen, zunächst nocheiner späteren Zeit aufbehalten bleiben. Mancherlei Rücksichten, durchdie persönliche Stellung des Herzogs im russischen Dienst und seineBeziehungen zu dem Kaiserhanse bedingt, konnten die Veranlassungdazu werden.

Da war es denn sehr erwünscht, daß ein ehemaliger Adjutantdes Herzogs, der preußische General-Major v. Helldorf, eine Reihevon Bildern „aus dem Leben" seines früheren Chefs erscheinen ließ,und hin und wieder wurde sogar die Vermuthung laut, es könntendiese Mittheilungen wohl die eigenen Denkwürdigkeiten des Herzogssein; man habe vielleicht diese Form gewählt um sie herauszugeben.Doch der erste Blick in die von Helldorf veröffentlichten Blätter mußtejeden überzeugen, daß dem nicht so sei, daß hier wirklich nicht dieErinnerungen des Feldherrn, sondern die seines Adjutanten vorliegen.