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Erster Band.
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Der Fcldzug 1812 in Rußland noch einmal.

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gebende. Man mußte den kühnen Planen für die RegenerationDeutschlands entsagen, die das Manifest von Kalisch angekündigthatte, um in die Wege derjenigen Politik einzulenken, die das Daseinder Nationen ignorirte und nur das der Cabinette anerkannte. Bisheute krankt Europa an den Folgen.

Haben wir beide — Herr v. Smitt und ich selbst — nun auchüber die Begebenheiten bei Krasnoi ein und dasselbe gesagt, so zweifleich doch, daß diese Bemerkungen für ihn der Ausgangspunkt derselbenGedankenreihe geworden sind wie für mich. Schon seine Pietät fürRußland — die allerdings dem russischen Unterthan und Beamtengar wohl ansteht — ließ ihm wahrscheinlich die Dinge nicht ganz indemselben Licht erscheinen.

Mit diesen Bemerkungen sind aber meine persönlichen Beziehun-gen zu dem Buch noch nicht erschöpft. Herr v. Smitt erzählt ein-leitend, wie seine ausführliche Kritik des Danilewsky'schen Werks ent-standen ist. Danilewsky bewarb sich, als seine Geschichte des Feldzugs1812 erschienen war, wie er schon früher ein paar Mal mit Erfolggethan hatte, um einen der Demidowschen Preise, welche die Peters-burger Akademie der Wissenschaften zu vergeben hat. — „Da reichteder Akademiker Krug eine Kritik des Werks, die er von einem General,der ungenannt bleiben wollte, erhalten hatte, zum beliebigen Gebrauchder Akademie ein. Die Kritik war sehr scharf, schlagend und durch-aus zum Nachtheil des Danilewsky'schen Werks." — Doch war esauch für die Akademie nicht ganz leicht das Werk eines Geschicht-schreibers zu verwerfen, den der Kaiser Nikolaus mit so vieler Absichtund Ostentation unter seinen besonderen Schutz genommen hatte. Eswurde geltend gemacht, daß die Kritik sich fast ausschließlich aus diemilitairische Darstellung beziehe, Anderes, namentlich die nationaleErhebung Rußlands, nicht umfassend genug berücksichtige — undnach vielfachem Hin- und Herreden beschloß die Akademie sowohldas Danilewsky'sche Werk als die Kritik einem Mann zu übersenden,dessen Autorität anerkannt war — dem Herrn v. Smitt, um seinGutachten über beides zu erbitten. — Herr v. Smitt entwarf dar-aus seine gründliche Beurtheilung des vielbesprochenen Werks, inFolge welcher die Akademie dem General Danilewsky den ersehntenPreis versagte, und die in dem Werk, welches wir hier besprechen,vollständig abgedruckt nun auch in die Oeffentlichkeit gelangt. Doch