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Erster Band.
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Der Feldzug 1812 in Rußland noch einmal.

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der russischen Armee, 250 von 1000, von der französischen sei bekannt,daß sie '/z ihrer Mannschaft verloren habe u. s. w. „Wie gesagt, essteckt hier irgend ein Versehen dahinter, welches wir nicht zu ent-räthseln vermögen."

Die Stelle ist allerdings, wie sie da steht, unverständlich, jasinnlos geworden — aber doch nur, weil das Wörtchen „täglich"ausgefallen ist. Von einem Verlust von „täglich" 6 und 8 Mannvom Tausend ist die Rede, denn es kam hier daraus an den Verlustnachzuweisen, den die Friction in der Maschine — in der Heeres-macht — selbst herbeiführt und zu zeigen, in welchem Maaße er sichvon Tag zu Tage geltend machte oder bei dem russischen Heer hättegeltend machen müssen, wenn die damals vorliegenden Angaben richtigsein sollten. — (Beiläufig bemerken wir noch, daß wir Herrn v. Smittnicht beistimmen können, wenn er meint, die dort angestellte Berech-nung sei in einer Beziehung nicht ganz richtig. Die 10,200 MannReserve-Truppen, die bei Drissa zum Heere stießen, seien nämlichnicht der Hauptarmee, sondern dem abgesonderten Heertheil Wittgen-stein's überwiesen. Das ist allerdings in Beziehung auf einen Theildieser Truppen richtig: dieser Theil aber ist in den 25,000 Mannschon inbegriffen, die wir als Gesammtzahl des Wittgenstein'schenHeertheils von der ganzen Masse abgerechnet haben. Auch Bogda-nowitsch bezeugt — S. 321 bis 324 — daß Wittgenstein erst durchdiese Verstärkungen 25,000 Mann stark wurde. Unsere Rechnungwar also richtig.)

„Zur politischen und militairischen Geschichte des Jähstes 1812"bringt alsdann Herr v. Smitt zunächst eine Darstellung der voran-gehenden Verhältnisse; er spricht von dem Frieden zu Tilsit — demCongreß zu Erfurt — dem Continental-System — der wachsendenSpannung zwischen Alexander und Napoleon — und den Vorberei-tungen zum Kriege — aber ohne über das Alles etwas wesentlichNeues beizubringen. Einiges, das wir für vorzugsweise wichtighalten möchten, für besonders geeignet, Personen und Ereignisse inihrem wahren Licht zu zeigen, ist im Gegentheil, wie geflissentlich,mit Stillschweigen Übergängen. So erwähnt Herr v. Smitt nament-lich dessen nicht, daß Alexander, der bekanntlich den Bourbons sehrabhold war, dem Kronprinzen von Schweden — Bernadotte — dieKrone Frankreichs lockend in der Ferne zeigte, um ihn zu gewinnen.