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Erster Band.
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Das russische Heer im Frühjahr 1854.

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müssen sie sogar zu den fruchtbaren Landstrichen gerechnet werden:aber die Bauern sind hier, noch von den Zeiten polnischer Herrschafther, so ungünstig gestellt, wie in keinem anderen Theil des russischenReichs und erliegen unter der Last übermäßiger Frohndienste, überdie sie das eigene Feld nur ungenügend und oft erst zu spät imJahre bestellen können, was denn häufige Mißernten zur Folge hat.So herrscht denn in den Dörfern dieser Provinzen viel Armuth, jasogar im Allgemeinen ein Zustand, von dem man in den bestenLandstrichen Rußlands, im Süden von Moskau, gar keinen Begriffhat. Der Bauer lebt ärmlich und mit ihm natürlich auch der Sol-dat, der bei ihm einquartiert ist. Dennoch haben die hier aus demflachen Lande einquartierten Truppentheile, wie schon gesagt, einengeringeren Krankenbestand, und eine verhältnißmäßig geringere An-zahl Sterbefälle als die in Casernen auf ihre eigenen Hülfsmittelangewiesenen.

Am meisten wird, von Seiten der Regierung für diejenigenHeertheile gethan, die, bald mehr bald minder zahlreich, in dem so-genannten Congreß-Polen stehen; in den Provinzen aus denen derWiener Congreß das Königreich Polen zusammengesetzt hatte. Auchdie Offiziere werden hier etwas besser bezahlt als im Innern desReichs; aus halben Kriegsfuß, wie diese Steigerung des Soldes her-kömmlich genannt wird; — und der Soldat erhält außer den vor-schriftsmäßigen Quantitäten Mehl und Grütze, auch noch wöchentlichzwei Portionen von je '/y Pfund (russisch, — Pfund Zollvereins-Gewicht) Fleisch und zwei Gläschen Branntwein. Beides wird abernicht in nntura verabfolgt, sondern zustimmt den 7'/z Pfund Mehl,die von dem „Kul" abgezogen werden, zu Gelde berechnet und indie Masse gelegt, aus denen wieder eine, nach Gutdünken des Negi-ments-Commandeurs festgestellte Summe aus die Verpflegung ver-wendet werden darf. Die Mittel, die hier auf die Verpflegung ver-wendet werden können, erweisen sich sogar in der Wirklichkeit gewisser-maßen etwas reichlicher als die Zahlen an sich besagen, nämlich in-sofern sie nicht gleichmäßig auf das ganze Jahr vertheilt zu werdenbrauchen. Die Regimenter stehen auch hier abwechselnd auf demflachen Lande, natürlich unter denselben Bedingungen, wie im eigent-lichen Rußland, und was dem Soldaten außer Brot und Grütze vonder Regierung bestimmt ist, wird unterdessen angesammelt für die