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gang gefunden hat, eine überraschende Menge von Beobachtungen.Ueber Begattung eine Menge von Thatsachen, Uber Laichzeiten, Beschaf-fenheit des Laiches oder der Eier eine Reihe von Beobachtungen durchdie ganze Thierreihe hindurch, genaues Studium der Entwickelung desHühnchens im Ei, Bildung des Herzens, Gehirns, der Augen, derAllan-tois und der Dottergefässe, Beobachtungen über die Entwickelung derFisch- und Sepieneier, der merkwürdigen Embryoüalverhältnisse beiden Selachiern, Trächtigkeitsdauer u. s. w., die wir hier nicht einzelnanführen können; sie sind leicht im Inhaltsverzeichnisse und im Texte,fünftes und sechstes Buch, zu finden. Dagegen ist Manches in der Auf-fassung verschoben und getrübt durch die Annahme der Urzeugung inweiter Ausdehnung, wodurch oft richtige Beobachtungen sehr gezwungengedeutet werden. Man vergleiche damit die ersten vier Bücher der Zeu-gungs- und Entwickelungsgeschichte.
d. Triebe und Instincte der Thiere (Psychische Thätig-
k e i t e n).
Die Menge der einzelnen Beobachtungen Uber die Nahrung der Thiereund die Art und Weise, wie sie sich dieselbe verschallen, Uber die Wan-derungen, den Winterschlaf, die Witterungseinflüsse auf das Gedeihender Thiere, den Aufenthalt der Thiere ist sehr gross. Noch erstaunlichersind die Menge und die Genauigkeit der Beobachtungen über Nestbau,Zahl und Pflege der Jungen, den Haushalt vieler Thiere, namentlich derBienen und Wespen u. s. w. In diesen Beziehungen sind die Beobach-tungen aus der neueren Zeit theilweise noch nicht in entsprechenderWeise nachgekommen, und obgleich die Mehrzahl der Beobachtungenbestätigt oder mit geringen Modificationen bestätigt worden sind, so istdoch noch nicht das genügende Beobachtungsmaterial herbeigeschafft,um über die Richtigkeit eines Theils der Beobachtungen entscheiden zukönnen.
Wir sehen von den Commentatoren des Aristoteles die Einen denStandpunkt eines Examinators einnehmen, welcher ein vorgeschriebenesMass von Kenntnissen und bestimmte Theorieen fordert; die Anderensich auf den Standpunkt eines Anfängers stellen und sich die Schwierig-keiten vergegenwärtigen, die ihnen die erste Section einer Schnecke,eines Herzens, eines Gehirns trotz der Compendien und Atlanten, diesie benutzten, gemacht hat.') An der Spitze der letzteren, denen auchwir uns anschliessen, sehen wir Cuvier stehen, welcher nicht müde ge-worden ist, die Bedeutung des Aristoteles für die Naturgeschichte her-
') Man vergleiche, was der berühmte Embryologe Wolff in dieser Beziehungsagt. Anm. zu Lib. VI § 13.