Band 
Erster Band.
Seite
152
JPEG-Download
 

152

1. άρκτος. |

Da von ihm gesagt wird, er laiche zu etwa den gleichen Zeiten wiedie κάραβοι , er auch bei andern Schriftstellern nicht vorkoipmt, ist er Vivöllig unbestimmbar, wie auch schon Cuvier 1. c. p. 16 findet. gi

2. αστακός. |

Der grosse , fleischige, glatte Körper, die grossen Scheeren von uu- 1gleicher Grösse, die graue Farbe, die Spaltung (Scheeren) des zweiten ;|und dritten Fusspaares , die kleinen und kurzen Äugen , die Form des fSchwanzes, sein Aufenthalt im Meere lassen kaum einen Zweifel, dass fdarunter Ilomarus oder Ast actis marinus, der Hummer, ver-)standen sei. Die αστακοί der Flüsse würden ohne weiteres als Astacus (fluviatilis sich ergeben. Cf. δ, κάραβος.

' Ηρακλεωτικοί καρκίνοι s. 8, καρκίνος.

3 (7

. εττπος.

Mit diesem Namen wird ein καρκίνος Krabbe) belegt, welcher inPhönicien vorkommt, sehr schnell läuft, und wenn man ihn öffnet, immerleer ist. Es kann kaum bezweifelt werden, dass damit Ocypode ip-peus [Cancer cursor L.) gemeint ist, welcher an der NordküsteAfrikas häufig ist und so grosse Athemhöhlen besitzt, dass dagegen dieEingeweide ganz klein erscheinen und nur in dem vordersten Theile derLeibeshöhle zusammengedrängt liegen. [Milne-Edwards, Annales desSciences naturelles 3 me ser. T. 18. 1852 p. 130.) Schon Cavolini (Er-zeugung der Fische und Krebse. 1792 p. 118) hat die Angabe desAristoteles über ίππος übereinstimmend mit seinen Beobachtungen anCancer messor Forskal gefunden. Doch kommt nach Bory p. 30 Ocypodeippeus auch in Griechenland vor.

4. κάραβος.

Mit Berücksichtigung einer den übrigen, theils zweideutigen theils un-sicheren, Angaben widersprechenden Stelle (IV § 16), wonach κάραβοςkeine Scheeren hat (cf. Meyer 240 u. f.), lässt die vergleichweise zuαστακός gegebene Beschreibung kaum einen Zweifel, dass damit Palinu-rus, die Languste gemeint sei. Sein Körper ist rauher als beim αστακός,schmaler und weniger fleischig, die zwei grossen Fühlhörner sind viellänger und dicker als bei jenem, und rauh, während die darunter lie-genden Hörner klein und glatt sind ; die kurze Stirn diese Angabenpassen sehr gut auf die Bestimmung des κάραβος als den im Mittelmeerhäufigen Palinurus vulgaris, die Languste (s. die Abbildung beiDesniarest, Crustacees Taf. 32), und sichern die Bestimmung des αστακός <als den gleichfalls im Mittelmeere häufigen Homarus. Diese Deutungmachen auch Cuvier, Memoires sur les Mollusques 1817. Dissertationcritique etc. p. δ, und Young , On the Malacostraca of Aristotle in An-nals and Magazine of natural history 1865 p. 261. Vielleicht sind, wieMeyer und Young 1. c. glauben, unter den καραβωοη noch andre Krebse,wie Galathea u. s. w., mit einbegriffen.

5. καρίίες, κραγγών, κυφαί μικρόν γένος καρίοων.

Die καρίδες bilden eine besondere Gruppe unter den Weichschaligen,welche nur an einer Stelle 'de partibus 684, 15 Bekker) charakterisirt