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von der Zusammengehörigkeit der geistig Arbeitenden, ausder Ueberzeugung, daß geistige Arbeit nicht durch Zwang-und Gewaltmaßregeln gehindert werden soll. Sie war es,die Gustav Kühne, der weder ein Held, noch ein voller An-hänger der Theorieen des „Jungen Deutschland" war, be-stimmte, sich offen sür die Verfehmten zu erklären, und siebrachte ihm den schönen Brief Börne's ein, in dem esheißt:
„Wir sind alle dabei betheiligt — das ganze Deutschland,die gesammte deutsche Jugend, wird in den Fünfen geschä-digt, mißhandelt, gekreuzigt; darum sollen und müssen wiralle, in denen noch ein Tropfen Jugendblut ist, uns ihnenanschließen, auf daß der Bund eines ,Jungen Deutschland'immer weiter und weiter greife."
Geiger. Das Junge Deutschland.
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